Albrecht Dürer by Heinz Lüdecke

By Heinz Lüdecke

Album des großen deutschen Renaissance-Künstlers Albrecht Dürer. Mehr als one hundred fifty Abbildungen.
Альбом о великом немецком художнике эпохи Возрождения Альбрехте Дюрере. Более a hundred and fifty иллюстраций.

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Albrecht Dürer

Album des großen deutschen Renaissance-Künstlers Albrecht Dürer. Mehr als a hundred and fifty Abbildungen. Альбом о великом немецком художнике эпохи Возрождения Альбрехте Дюрере. Более one hundred fifty иллюстраций.

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Leonardo wurde 1504/06 von Isabella d’Este gedrängt, ihr einen im Tempel disputierenden Jesusknaben zu malen. Er tat es nicht, aber die Bildidee zirkulierte unter seinen Schülern. Als Quelle Dürers zieht man neuerdings auch Cima da Coneglianos «Christus unter den Schriftgelehrten» (Warschau) in Betracht 34 Am Ende seiner Reise ritt Dürer nach Bologna «um Kunst willen in heimlicher Perspektive, die mich einer lehren will». Wir wissen nicht, wer dieser eine war, besitzen aber aus der Feder Christoph Scheurls einen Bericht, wonach die Bologneser Maler den deutschen Kollegen mit über­ schwenglicher Höflichkeit begrüßten, versichernd, «sie stürben heiterer, nachdem sie den so begehrten Albrecht gesehen».

Margarete von Österreich, die Dürer zu sich rufen ließ, zeigte ihm ihre Kunstsammlung, von der ihn am meisten ein «Büchlein» des Jacapo de’Barbari interessierte, viel­ leicht mit Proportions- oder Perspektivstudien; er bat die Statthalterin, es ihm zu überlassen, bekam es aber nicht. In Brügge bewunderte er die Madonna aus Marmor, die «Michael Angelo von Rom gemacht hat». Dürer hatte einen Packen Kupferstiche und Holzschnitte nach den Niederlanden mitgebracht, auch einige «Tüchlein» und «Täflein»; aber er war kein Rechner, sondern ein erlebnishungriger Künstler, der seine Kostbarkeiten oft im Tausch für Dinge verschleuderte, die sein Auge und seine Phantasie reizten, Indianerpfeile, Zuckerrohr, Fisch­ schuppen, Papageien, Schildkrötengehäuse, Korallen, El­ fenbeinkämme und Zitronen.

Die Legende berichtet, daß Hieronymus als Büßer in der Wüste lebte und daß dort ein Löwe sich ihm zugesellte, der sich einen Dom in die Tatze getreten hatte und menschliche Hilfe suchte. Büßend oder ins Studium ver­ senkt ist der Heilige mit seinem Begleiter auf vielen Ge­ mälden, Stichen und Schnitten des 15. und 16. Jahrhun­ derts zu finden. Dürers Basler Titelholzschnitt von 1492 wir erinnern daran - zeigt den Verfasser der Vulgata bei der Arbeit. Aufgeschlagen auf den Pulten liegen die he­ bräische, die griechische und die lateinische Fassung der ersten Zeilen der Genesis.

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